Außen- und EU-Politik
Es war die Geburtsstunde des Euro: Mit einem kurzen Festakt im niederländischen Maastricht begann vor 20 Jahren ein neues Kapitel in der Geschichte der europäischen Zusammenarbeit. Am 7. Februar 1992 setzten die Finanz- und Außenminister der damals zwölf Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft ihre Unterschrift unter den Vertrag über die Gründung der Europäischen Union – und besiegelten damit die Umsetzung einer gemeinsamen europäischen Währung.
Maastrichter Vertrag
Deutschland und die Europäische Union setzen sich aktiv für den Schutz von Menschenrechtsverteidigern ein. Mit entsprechenden Leitlinien stellt die EU dabei sicher, dass dieser Schutz langfristig gewährleistet wird.
Schutz von Menschenrechtsverteidigern
Deutschland und Estland - die bilateralen Beziehungen
Deutschland und Estland teilen als Angehörige desselben Kulturraumes eine Jahrhunderte währende gemeinsame Geschichte. So war es selbstverständlich, dass die Bundesrepublik Deutschland zu den ersten Staaten gehörte, die die Republik Estland nach Wiedererlangung ihrer Unabhängigkeit im Jahre 1991 diplomatisch anerkannten. Die bilateralen Beziehungen zwischen unseren Ländern haben sich seitdem auf allen Gebieten positiv entwickelt. Über den aktuellen Stand der Zusammenarbeit informieren wir Sie hier.
Deutsche Europapolitik
Vom Schumann-Plan (1950) bis zur Europäischen Union ist der Prozess der Integration Europas eine Erfolgsgeschichte. Europa hat seinen Menschen wirtschaftlichen Wohlstand, Sicherheit und eine seit über 60 Jahren andauernde Periode des Friedens gebracht.
Schwerpunkte der deutschen Außenpolitik
Der Einsatz für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt der deutschen Außenpolitik. Der Begriff des effektiven Multilateralismus unterstreicht dabei, dass die Bundesrepublik Deutschland diese Ziele nur in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern auf der internationalen Bühne erreichen kann.
Bildungspartnerschaften 2011
Mit Sonderprogrammen unterstützen das Auswärtige Amt und der DAAD den akademischen Wiederaufbau in Afghanistan und im Irak. Für den Aufbruch in eine bessere Zukunft brauchen die Länder dringend gut ausgebildete Nachwuchskräfte, die in Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft Verantwortung übernehmen können.
"Das Amt und die Vergangenheit"
Das Auswärtige Amt war tief in die Verbrechen des "Dritten Reiches" verstrickt. Dies zeigt der Bericht einer unabhängigen internationalen Historikerkommission. Am 28. Oktober 2010 übergab sie ihre Studie an Bundesaußenminister Westerwelle im Auswärtigen Amt. Der Minister sagte, diese werde "aus den Diskussionen über das Selbstverständnis des Auswärtigen Amts und der deutschen Diplomaten künftig nicht mehr wegzudenken sein". Es sei wichtig, aus den Erkenntnissen über die Einbindung des Amts in die Gewaltpolitik des Naziregimes und über personelle Kontinuitäten nach dem Zweiten Weltkrieg heute "die richtigen Konsequenzen zu ziehen".