Zum illegalen und schädlichen Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen

Spürhund des Zolls bei der Arbeit Bild vergrößern Spürhund des Zolls bei der Arbeit (© dpa/picture-alliance)

In einigen Touristenorten werden lebende Pflanzen und Tiere oder exotische Souvenirs, die aus Bestandteilen von Tieren und Pflanzen hergestellt worden sind, zum Verkauf angeboten. Wenn Sie sich überlegen, derartige Souvenirs mit nach Hause zu bringen, sollten Sie sich bewusst sein, dass eine Anzahl von Tier- und Pflanzenarten internationalen Bestimmungen unterliegt und eventuell eine Ein- oder/und Ausfuhrgenehmigung erforderlich wird. Die Einfuhr einiger Souvenirs ist sogar gesetzwidrig; diese werden vom Zoll bei der Einreise beschlagnahmt. Um eine Beschlagnahmung und das Risiko der teilweise hohen Strafen zu vermeiden, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig über die geltenden Vorschriften.

Nutzen Sie hierfür insbesondere die folgenden Webseiten: www.eu-wildlifetrade.org (22 Sprachen) und  http://www.bfn.de/0305_cites.html (deutsch und englisch) sowie  http://www.zoll.de/b0_zoll_und_steuern/d0_verbote_und_beschraenkungen/d0_schutz_tierwelt/a0_artenschutz/index.html  

Hinsichtlich spezieller Fragen wenden Sie sich bitte direkt an das 
Bundesamt für Naturschutz (BfN)
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Tel.: 0049/228/8491-0 
Fax: 0049/228/8491-9999
E-Mail: bfn%27%de,info

Anträge für die Erteilung deutscher CITES Ein- bzw. Ausfuhrgenehmigungen oder Wiederausfuhrbescheinigungen sind direkt an das Bundesamt für Naturschutz zu richten. Seit Juli 2004 ist die Antragstellung auch online unter www.cites-online.de möglich. Für den Transport innerhalb der EU bestehen in der Regel keine Dokumentenpflichten. In Deutschland hat allerdings der Halter oder Besitzer von Exemplaren der besonders geschützten Arten gegenüber der Landesbehörde nachzuweisen, dass die Exemplare rechtmäßig in die EU eingeführt wurden bzw. rechtmäßig in der EU der Natur entnommen, gezüchtet oder künstlich vermehrt wurden (in der Regel durch Verweis auf ein EU-Dokument). Der Erwerb oder Verkauf von Tieren der höchsten Schutzstufe (Anhang A) ist  jedoch grundsätzlich nur zulässig, wenn dies vorher durch die zuständige Behörde genehmigt wurde. Für eine Einfuhr in die EU sind grundsätzlich neben einer Einfuhrgenehmigung auch Ausfuhrdokumente des Ausfuhrstaates erforderlich. Die in Estland für beides zuständige Behörde ist das

Umweltministerium
Ministry of Environment
Attn. Kadri Alasi
Narva mnt. 7A
15172 Tallinn
Estland
Tel.: 00372 6262-882
Fax: 00372 6262-901
E-Mail: envir%27%ee,keskkonnaministeerium
Webseite: www.envir.ee

sowie

das Steuer- und Zollamt 
Estonian Tax and Customs Board
Attn. Elika Brosman
Chief Export
Customs Control Department
Narva mnt. 9J
15176 Tallinn
Estland
Tel.: 00372 6761-777
Fax: 00372 6578-990
E-Mail: emta%27%ee,elika%27%brosman

Webseite: www.emta.ee

Eine detaillierte Auflistung der Adressen der zuständigen estnischen Behörden finden Sie unter http://www.cites.org/cms/index.php/lang-en/component/ncd/?country=EE

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Estland.