Fraunhofer-Gesellschaft

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Forschung für den schnellen Erfolg

Zur Tour de France veröffentlichte die Fraunhofer-Gesellschaft ein Verfahren, das den Radsport revolutionieren könnte. Jeder Radfahrer kennt diese Szene: Es geht bergauf, der Fahrer tritt kräftig in die Pedale – doch bald wird er zurückfallen. Denn der Puls des Fahrers steigt bei nachlassender Tretleistung. Und das ist der Punkt, an dem die Muskelübersäuerung beginnt und der Leistungseinbruch folgt. Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern hat jetzt ein Verfahren entwickelt, das die Leistungsfähigkeit permanent überprüft und verbessert. Ein Prozessor am Fahrrad erfasst die Kräfte, die auf die Tretkurbeln wirken, und misst Puls, Tretfrequenz, Geschwindigkeit und Steigung. Die Werte werden über Funk an einen Rechner geschickt. Umgehend iefert der Computer dem Fahrer individuelle Empfehlungen über Kopfhörer oder auf ein Display. Schon nächstes Jahr sollen Profis das System testen. Anwendungsorientierte Forschung im Auftrag von Unternehmen und zum Vorteil der Gesellschaft ist die Stärke der Fraunhofer-Gesellschaft. Mehr als 12500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in Hunderten von Technologiefeldern von Adaptronik über Integrierte Schaltungen bis zur Werkstoffmechanik in über 80 Forschungseinrichtungen. Resultat: Immer neue Lizenzen und Patente.    

Forscher mit neuem Produkt Bild vergrößern Die Drei von der Schmierstelle (© Fraunhofer)

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Franz Kraus, Johannes Steurer von ARRI und Wolfgang Riedel

Fraunhofer-Gesellschaft (FhG)

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