"Literarische Brückenbauer" - Förderungsprogramm für Literaturübersetzer der Robert-Bosch-Stiftung
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Die deutsche Autorin Christa Wolf.
(© picture-alliance/dpa)
Die Robert-Bosch-Stiftung bietet Übersetzern von Literatur aus dem Deutschen oder ins Deutsche regelmäßig Förderprogramme an, die gemeinsam mit verschiedenen Partnerorganisationen - dem Literarischen Colloquium Berlin e.V. und dem Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen - durchgeführt werden. Es werden Übersetzer gesucht, die ihre Kunst auf höchstem Niveau betreiben und deren Engagement für die Literatur zugleich über das Übersetzen hinausgeht. Ein besonderes Anliegen ist hierbei Austausch und Vernetzung der Übersetzer untereinander, die Verankerung in der aktuellen Literaturszene und die Steigerung der öffentlichen Wahrnehmung der Kunst des Übersetzens und des Engagements von Literaturübersetzern.
Die Vermittlung deutschsprachiger Literatur hat an Bedeutung gewonnen, etwa durch die Öffnung der mittel- und osteuropäischen Länder Richtung Westen. Die Wende zum Epischen und der Aufstieg einer jungen Autorengeneration hat die deutsche Literatur für breite Leserkreise attraktiv gemacht. Die Spürnase der Übersetzer für geeignete Texte und die Qualität ihrer Arbeit sind entscheidend für den Austausch mit dem internationalen Publikum. Trotz dieser Herausforderung stehen Übersetzer oft im Schatten der Schriftsteller und literarischen Texte und arbeiten unter schwierigen ökonomischen Bedingungen.